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31. Okt 2015 24. Jan 2016
Ausstellung

Bim bam wumm – Glockengeschichte(n)

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Sie gilt nicht nur als ältestes Musikinstrument, sie ist auch eines der ersten Massenkommunikationsmittel: die Glocke. In ihr vereint sich uraltes Handwerk mit bedeutungsvollen Funktionen. Zur Ankündigung oder Ermahnung, zur Zeitübermittlung oder Warnung – über Jahrhunderte hinweg hat das Glockengeläut religiöse Gemeinschaften verbunden und auch das weltliche Leben strukturiert und organisiert. Aus Literatur, Musik, Kunst und Film ist die Glocke als Symbol nicht mehr wegzudenken. Glocken faszinieren – und Glocken polarisieren. Während die Glockenschläge den einen Heimat und christliche Geborgenheit bedeuten, sind sie für andere Ausdruck von Macht oder werden schlicht als Lärm und damit als Ruhestörung empfunden. Klang oder Krach – das Forum Schlossplatz vertieft die aktuell kontrovers geführte Debatte. Mit der Ausstellung schärfen die Kuratorinnen Sibylle Ehrismann und Verena Naegele das Bewusstsein für die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Glocken. Dabei wird die asiatische Herkunft ebenso thematisiert wie die heutige Verwendung. Entlang der Tätigkeit der letzten Glockengiesserei der Schweiz, der Aarauer H. Rüetschi AG, gibt die Schau zudem Einblicke in ein faszinierendes «Klanglabor» und schafft mit Experimenten unmittelbar Zugang zum Thema.

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